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„Ob es ihr damit ernſt iſt, ſoll ſie erſt durch ihr zukünftiges Benehmen beweiſen,“ erwiderte der General,„dann will ich mich auch Deinen Wün⸗ ſchen nicht länger widerſetzen; für jetzt grämt ſie ſich mehr über den Verluſt ihrer Schönheit, als über ihre früheren Irrthümer. Ich kann ihr ihre Undankbarkeit gegen mich verzeihen, aber nicht ihren rachſüchtigen, grauſamen Verſuch, Dein und Harold's Glück zu zerſtören. Wäre ihr Plan gelungen, wer hätte mich über den Verluſt meines Kindes, Deinen Bräutigam über ſeine vernichtete Hoffnung getröſtet?“
Bella ſchauderte über das vor ihren Augen ent⸗ rollie Bild und brachte die Sache nicht weiter mehr zur Sprache, ſondern begnügte ſich, da ihr Vater ihr dieß nicht verboten hatte, ihrer Couſine zu ſchreiben, daß ſie ihr völlig verziehen habe.
Dieſer Brief blieb unbeantwortet; Eugenia's Wunden waren vernarbt, aber nicht geheilt. Der alte Sauerteig von Stolz, der ſie in's Verderben geſtürzt hatte, war zurückgeblieben.
Von ihrem Vater ſowohl, als von Harold ge⸗ drängt, den Tag der Vermählung feſtzuſetzen, wil⸗ ligte Bella endlich ein; doch wollte ſie zuerſt mit Viß Cheerly Rückſprache nehmen, denn es war längſt zwiſchen den beiden Freundinnen verabredet, daß ſie ſich zu derſelben Stunde mit den Männern ihrer 3 Wahl verbinden wollten. Wahrſcheinlich wäre der ſchwierige Punkt aber nicht ſobald in Ordnung ge⸗ kommen, ohne eine kleine Liſt des alten Militärs.
Harold und Harry waren, wie gewöhnlich, zu dem Frühſtück auf den Hof geritten gekommen, und die glückliche Geſellſchaft ſaß an dem Tiſche eines Zimmers, deſſen Flügelthüren ſich auf den Raſen⸗


