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Bei der Erwähnung Bella's verfinſterte ſich das Geſicht der Schönen.
„Sie iſt ein liebenswürdiges und intereſſantes Mädchen,“ fuhr Lilini fort.„Ihre Schönheit hat jenen ruhigen, engliſchen Charakter, der bei Ihnen ſich gänzlich entfaltet hat. Sie haben ohne Zweifel ſchon von ihrem Verlöbniß mit Harold Tracy gehört?“
Eugenia nickte mit dem Kopfe. Sie war zu ärgerlich, als daß ſie hätte ſprechen können.
„Es wird ein prächtiges Paar geben.“
Ein verächtliches Lächeln glitt über das Geſicht der Schönen, verſchwand aber ſogleich wieder. So kurz es aber auch geweſen war, ſo hatte der Graf es doch bemerkt, und dieſes Lächeln enthüllte ihm Eugenia's ganzes Herz— deſſen Kälte, Selbſtſucht und Falſchheit.
Dieſe Saite ſchlägt nicht an, dachte er; ihre Einwilligung muß ihrem Stolz und ihrer Scham abgerungen werden.
Obgleich Mrs. Brandon Burg ſich höchlichſt über Bella's Lob geärgert hatte, die ſie ſeit Jahren mehr als Folie, denn als Rivalin, ihrer Reize zu be⸗ trachten gewohnt war, ſo war ſie doch ſtolz auf die Aufmerkſamkeit, die ihr der Graf erzeigte. Es war nicht ſeine Unterhaltungsgabe, ſein glänzender Witz oder ſeine ſcharfe Satyre, welche ſie anzogen, denn ſie war nicht die Frau, Eigenſchaften dieſer Art zu würdigen, ſondern es war die Stellung, die er offenbar in der Welt einnahm, in welcher zu glänzen ihr Ehrgeiz ſie antrieb. Männer vom höchſten Range ſchüttelten ihm herzlich die Hand und ſprachen ihre Freude darüber aus, ihn in England zu ſehen.


