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„Nun,“ ſagte der Eigenthümer von Burg⸗Hall, ſich umblickend,„es ſcheint mir, Mylord, daß Sie recht ſauber hier wohnen. Es reicht zwar noch nicht bis zum Gouvernementsgebäude in Washington oder dem Alston⸗Hotel in New⸗York, aber es iſt doch ein recht hübſches Haus.“
Der Gedanke Melbourg⸗Houſe mit einem Hotel in New⸗York zu vergleichen, klang ſo originell, daß Alle, die es hörten, mit Ausnahme ſeiner Gattin, ſich höchlichſt darüber beluſtigt fühlten. Eugenia's Lage war äußerſt peinlich.
„Ich zweifle nicht,“ antwortete der Graf höflich, „daß Ihr feiner Geſchmack viel daran auszuſetzen finden wird.“
„Allerdings, könnte er das.“
Ein Officier von der Garde, der ſich in der Nähe befand, bat Brandon um nähere Belehrung.
„Nun,“ erwiderte Brandon, erfreut über die Gelegenheit, ſeine Meinung behaupten und den Britanniern einen Hieb verſetzen zu können,„die Zimmer ſind ſehr hübſch herausgeputzt, aber die Bilder darin wollen nichts heißen,— ſie ſind zu alt und armſelig für ſo koſtbare Rahmen.“
„Ohne Zweifel ſind ſie an dem Orte, den Sie genannt haben, alle ganz neu?“ bemerkte der Officier.
„Ganz neu,“ wiederholte Brandon ſtolz,„denn ſie werden alle drei Jahre mit den Tapeten gegen andere vertauſcht.“
Kein Lächeln bewegte das ariſtokratiſche Geſicht des Hausherrn. Er war einmal feſt entſchloſſen, das Martyrthum durchzumachen und er erduldete es auf die ehrenvollſte Weiſe.


