weſen, Bella mit dem Neffen ſeines Freundes ver⸗ einigt zu ſehen und nun ſchien dieſer Wunſch nahe daran in Erfüllung zu gehen. Er hatte freilich
keine Ahnung von den Schwierigkeiten, die noch zu
überwinden waren.
„Der Wein verdient es, damit Beſcheid zu thun,“ ſagte er, indem er den Pokal Harry überreichte; „haben Sie noch viel davon?“
„Gerade noch vier Flaſchen,“ verſetzte der Ba⸗ ronet.„Zwei für ein gewiſſes Ereigniß, welches, wie ich hoffe, nicht mehr lange auf ſich warten laſſen wird, und zwei für die Kindtaufe, die, wie ich hoffe, darauf folgen wird.“
„Bruder!“ rief Miß Traey in jungfräulicher Entrüſtung,„keine unzarten Anſpielungen, wenn ich bitten darf. Ich erröthe für Dich.“
„Du errötheſt bei dem Gedanken an eine Taufe?“ erwiderte Sir Mordaunt munter;„und doch folgt dieſe meiſt auf die Vermählung.“
Die alte Jungfrau ſtand mit großer Würde auf
und verließ rauſchend das Zimmer. Harold war der erſte, der ihr in das Empfangzimmer folgte, und es gelang ihm bald, nicht nur den Frieden mit ſich, ſondern auch mit ſeinem lockern Onkel, wie die ehemalige Schöne den Baronet zu bezeichnen pflegte, wieder herzuſtellen.
Ehe General Trelawny nach dem Hofe zurück⸗ kehrte, erbat ſich Harold eine Unterredung, in wel⸗ cher er ihn von ſeiner Liebe zu ſeiner Tochter— welche dem Vater längſt kein Geheimniß mehr war— ſowie von dem Geſtändniſſe, daß dieſelbe erwidert


