Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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grauſame Gewalt, die ſie ſo widernatürlicher Weiſe über Sie erlangt hat, verzichten. Wenn meine Bitten nichts nützen, ſo ſoll Ihr Vater

Nein, nein! ſeufzte Bella,gerade ſeine Liebe ſeine zu parteiiſche Liebe für ſein jüngſtes Kind iſt die Urſache ihres Haſſes gegen mich.

Ich werde Sie von deren Folgen frei machen, antwortete der junge Mann entſchloſſen.Iſt es denn ſchicklich iſt es denn Recht, daß eine ver⸗ heirathete Frau die Macht beſitzen ſollte, meine Ver⸗ bindung mit ihrer Schweſter zu verhindern? Seien Sie unbeſorgt, aber ich werde die Mittel ausfindig zu machen wiſſen, durch die ich dieſe Verzichtleiſtung ihren Lippen abzunöthigen im Stande bin; und wenn mir dieß gelungen iſt, ſetzte er mit tiefer Bewegung hinzu,ſo werde ich wenigſtens die trau⸗ rige Befriedigung des Bewußtſeins haben, ſelbſt wenn Sie mich dann noch abweiſen, daß ich Alles gethan habe, was ich thun konnte, um eine Liebe zu gewinnen, nach der mein Herz ſeufzt.

Der Ton des männlichen Schmerzes, die ſorg⸗ fältige Weiſe, mit der Harold jede eingebildete An⸗ ſpielung auf die Kämpfe und die Vorliebe für ihn vermied, die er wohl bemerkt haben mußte, rührte das ſchöne Mädchen auf's Tiefſte, die ſich in Ge⸗ danken ſelbſt der Ungerechtigkeit anklagte.

Sie brauchen ſie nicht erſt zu gewinnen, Harold, erwiderte ſie,denn Sie haben ſie längſt gewonnen.

Dieſe Worte waren kaum ihren Lippen ent⸗ ſchlüpft, als der Liebhaber auch ſchon auf ſeinen Knieen lag und ihre Hand mit ſeinen Küſſen bedeckte.

Von dem Augenblicke an, in welchem Bella ihre