Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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ter.Der Tauſend! Hab' ich nicht auch an die⸗ ſer Krankheit darnieder gelegen, und ich ſollte deren Symptome nicht kennen?

Der zuverſichtliche Ton, in welchem dieſe Worte geſprochen wurden, erweckte die nichts weniger als ganz erſtorbene Hoffnung auf's Neue in der Bruſt des Neffen, der in der Freude ſeines Herzens die wiederholten Verſicherungen Bella's vergaß, daß ſie nie die ſeinige werden könne, und er beſchloß, wie ſo Manche an ſeiner Stelle ſchon gethan, fortzu⸗ träumen, ohne an die Stunde des Erwachens zu denken.

Des guten Toms Freude, als er Sir Mordaunt wieder ſah, ward nur durch die ſeines jungen Herrn übertroffen. Heimath, Eltern, Freunde, die hübſche Norah, Alles ſchien ihm in dieſem wiedergegeben zu ſein. In ſeinem Entzücken vergaß er ſogar den gewohnten Reſpekt ſo weit, daß er dem Baronet die Hand hinſtreckte. Plötzlich fiel ihm aber der Mißgriff, den er begangen hatte, ein und er zog, bis 1 die Schläfe erröthend, dieſelbe wieder zurück.

Ein Emporkömmling würde ſich dadurch für be⸗ leidigt gehalten haben; bei dem Baronet war dieß aber keineswegs der Fall, denn er war viel zu ſehr ein Cavalier aus der alten Schule. Auf die freund⸗ lichſte Weiſe ſchüttelte er die ihm ſo herzlich dar⸗ gebotene Hand und dankte dem ehrlichen Menſchen für ſeine Treue gegen ſeinen Neffen. Tom wurde dadurch ſo gerührt, daß er in dieſem Augenblick vor Freude beinahe geſtorben wäre.

An dieſem Tage fuhren fünf ſehr glückliche Men⸗