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„Lilini,“ ſprach er, mit faſt gerührter Stimme — und es war ſelten, daß ihn dieſe Gemüthsbewe⸗ gung überkam—„hören Sie meine Befehle und vergeſſen Sie nicht, daß dieſe unwiderruflich ſind. Sie und Ihre engliſchen Freunde ſollen Spanien verlaſſen. Ich kann auf keine Einwendung weder von dieſen, noch von Ihnen hören. Ich verbiete Ihnen bei Ihrer Anhänglichkeit und, was noch mehr iſt, bei Ihrer Freundſchaft, eher wieder nach Spanien zurückzukehren, bis ich ſicher auf dem Throne ſitze. Sie ſehen,“ ſetzte er mit melancholiſchem. Lächeln hinzu,„gleich Ihm, deſſen Verluſt wir Beide beklagen, daß ich Sie gegen die Schwäche Ihrer Dankbarkeit wie gegen die meiner Unentſchloſſenheit ſicher geſtellt habe.“
„Sir
„Hören Sie mich,“ unterbrach ihn Carlos;„in
aris können Sie meinen Intereſſen beſſer dienen,
als hier. Ich habe dieſer Tage Nachricht erhalten, daß Deſterreich und Rußland gewillt ſind, die Ga⸗ rantien für die Intereſſen eines Anleihens zu über⸗ nehmen, das für den endlichen Erfolg meiner Be⸗ ſtrebungen ſo unumgänglich nothwendig iſt. Einen Monat früher hätte dieß den Erfolg völlig ſicher geſtellt.“ ſeünt wiſſen dieß Ihre Räthe, Sir?“ fragte ini.
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„Ja.“
Lilini hörte dieſes Eingeſtändniß mit Bedauern, denn er ahnte, und zwar wohl nicht mit Unrecht, daß mehr als Ein Verräther ſich unter denſelben beſinde.


