Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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er nur auf Eine einen Werth— auf den Orden des goldenen Vließes, weil derſelbe nur ſelten an⸗ dern Perſonen als Prinzen von Geblüt und einigen

enigen vom älteſten Adel Spaniens verliehen wurde.

Trotz der Verſicherungen des Doctor Sanchez verbeſſerte ſich der Zuſtand ſeines Patienten durch⸗ aus nicht, ſondern es nahm das Fieber, das An⸗ fangs nur leicht geweſen war, nach und nach immer mehr zu, und es ſtellte ſich bereits zuweilen Phanta⸗ ſiren ein. In ſeinem Irrereden ertheilte der edle Krie⸗ ger Befehle und hiekt Anreden an ſeine Leute, als wenn er an der Spitze der Armee auf dem Schlacht⸗ felde ſtünde. Seine Umgebung wurde dadurch be⸗ unruhigt und meinte, es ſollten noch andere Aerzte beigezogen werden. Sanchez wollte aber bavon nichts hören und bemerkte auf Aeußerungen dieſer Art jedesmal:„Er kenne El Tio's Leibesbeſchaffenheit. Alles dieß habe nichts zu bedeuten 5er habe es nicht anders erwartet.“

Dieß war der Stand der Dinge, als Lilini mit ſeinen Freunden nach Durango kam. Obgleich man ihm ſagte, daß der König ſich bei dem General befinde, an deſſen Wiederaufkommen Manche bereits zu zweifeln anfingen, ſo begab er ſich doch mit ſei⸗ nen Begleitern in das Zimmer des Patienten. Car⸗ los ſaß an der Seite ſeines Lagers und der Arzt war gerade damit beſchäftigt, einen Trank zu be⸗ reiten, der, wie er Seine Majeſtät verſicherte, die unerträglichen Schmerzen lindern ſollte, über welche der General ſich beklagte.

„Verzeihen Sie, Sir,“ ſprach der Graf beim