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den Urbanos ein Lieutenant, Namens imenes, der einen ganz beſonderen Widerwillen gegen Ihre Landsleute hegt. Ich glaube, dieſer Menſch würde täglich ſein eigenes Leben daran ſetzen, wenn er einem Engländer dafür an den Hals könnte. Dieſen will ich Ihnen zur Verfügung ſtellen. Es müßte mit dem Teufel zugehen, wenn Sie mit dieſem nicht auf irgend eine Weiſe übereinkommen könnten, ſich einen Feind vom Halſe zu ſchaffen.“
„Kann er ihn nicht im Lager erdolchen?“ fragte der Capitän.
„Das muß er ſelbſt beantworten,“ antwortete der General ausweichend.„Wenn er im Lager entdeckt wird, vermag nichts ſein Leben zu retten. El Tio, wie die Rebellen ihren Chef nennen, hat, wie ich der Wahrheit gemäß ſagen muß, ein ſchar⸗ fes Auge und läßt nicht mit ſich ſpaßen, was erſt kürzlich wieder der Tod des armen Manuel bewie⸗ ſen hat. Es ſollte mich gar nicht wundern, wenn am Ende noch die Regierung der Königin ſich ge⸗ zwungen ſähe, ſich zu einem Abkommen mit ihm in Betreff der Behandlung der Gefangenen von beiden Seiten herbeizulaſſen. Wir ſind in der letzten Zeit ſehr unglücklich geweſen, und die Freunde ſeiner Opfer fungen an zu murren.“
Noch in derſelben Nacht hatte Lieutenant Hen⸗ rique Fimenes von der Bürgergarde die Ehre mit dem engliſchen Freunde ſeines Chefs zu ſpeiſen, der bald merkte, wie wenige Umſchweife er zu machen brauche und deßhalb ſogleich mit ſeinem Antrag herausrückte. Der Spanier ging eifrig darauf ein, vorausgeſetzt, daß die Bedingungen, die er ſtellte,


