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Chriſtinos hingerichtet worden wären, unmöglich das Leben eines ſpaniſchen Granden geſchont wer⸗ den könne, der die Waffen gegen ſeinen rechtmäßi⸗ gen Souverain ergriffen habe.
So wurde Via Manuel am folgenden Morgen in Lecumberri erſchoſſen; er war nicht der letzte in der langen Liſte ausgezeichneter Opfer, welche der Blutdurſt ihrer eigenen Partei Zumalacarregui nöthigte hinrichten zu laſſen. Das nächſte Opfer nach ihm war General O⸗Doyle, ein ſehr ausge⸗ zeichneter Ofſicier, irländiſcher Abkunft.
Kurz nach dem Tode des Hidalgo Via Manuel traf ein Paket für Lilini im Lager ein; es enthielt außer ſeinen eigenen politiſchen und Privatcorre⸗ ſpondenzen Briefe für Harold Tracy und deſſen Freund. Einer davon war von Sir Mordaunt Trachy, in welchem dieſer ſeinen Neffen ernſtlich an⸗ ging, zu ihm zurückukehren, oder wenigſtens den gefährlichen Kriegsſchauplatz zu verlaſſen, auf wel⸗ chen ihn mehr der Zufall, als eigene Wahl geführt abe.
„Wenn Du es nicht über Dich vermagſt, nach England zurückzukehren,“ ſchrieb ſein liebevoller Onkel,„wenn Dein Herz noch nicht geheilt iſt, ſo ſteht Dir ja Italien, Frankreich und die Schweiz offen. Ich finde keine Ruhe, bis ich höre, daß Du Spanien verlaſſen haſt. Die täglichen Berichte, die ich aus dieſem unglücklichen Lande leſe, rauben mir ſelbſt den Schlaf.“
Armer Onkel! dachte Harold, das iſt eine ſchlimme Vergeltung all“ Deiner Sorgfalt für mich, daß ich Dich einſam zu Hauſe laſſe. Ich muß zurück⸗
Licht⸗ und Schattenſeiten. IV. 3


