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BGrund meines Elends; ſie hat das Herz meiner Schweſter von mir abgewendet.“
„Vermögen Sie denn nicht den Grund davon in Ihrem liebenswürdigen Charakter und Ihrem gefühlvollen Herzen zu finden?“ fragte Emma.
„Es war von Kindheit an ſo; und ſelbſt wenn ich die Eigenſchaften beſäße, die Ihre Freundſchaft mir zuſchreibt, ſo wäre der Grund davon noch nicht erklärt. Es macht mich aber ſehr unglücklich. Ich kann Ihnen nicht genug ausdrücken, wie ſehr ich einſt Eugenia liebte und wie, trotz ihrer Lieb⸗ loſigkeit, mein Herz immer noch an ihr hängt.“
Aus dieſer Unterhaltung iſt zu erſehen, welch' inniges Vertrauen zwiſchen beiden jungen Mädchen herrſchte, obgleich ſie ſich erſt ſeit kurzer Zeit kann⸗ ten. Ihr inneres Weſen zog ſie ſympathetiſch zu einander. Es liegt eine magnetiſche Anziehungskraft in der Unſchuld und Tugend.
Weit entfernt irgendwie Eiferſucht über dieſe Intimität zu fühlen, freute ſich vielmehr Nancy oder wie wir ſie jetzt nennen müſſen, Mrs. Corling darüber. Die beſcheidene Frau fühlte, daß Miß Cheerly einer Freundin bedürfe, die geiſtig höher ſtehe wie ſie, und wenn daher Bella in ihres Vaters eleganter Equipage vor der Thüre ihres Häuschens vorfuhr, um Emma abzuholen, ſo fühlte ſie ſich ſtolz und glücklich darüber, ja noch zehnmal mehr als wenn dieſe Aufmerkſamkeit ihr ſelbſt zu Theil ge⸗ worden wäre.
„Die beiden ſind wie für einander geſchaffen,“ pflegte ſie dann ihrem Manne zuzurufen, der ihr
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