Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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„Waren Sie je mit einem Mann— einem Gentleman, wie ich ihn wohl benennen ſollte,“ ſetzte er ſich verbeſſernd ſh„Namens Hunket bekannt?“

„Nie.“

„Oder haben Sie dieſem Geld gelichen? 2

„Nicht einen Schilling,“ verſetzte Miß Cheerly noch mehr erſtaunt.„Bei meiner Ankunft in Eng⸗ land, nach dem Tode meines ſeligen Vaters, fand ich deſſen Angelegenheiten in gänzlicher Verwirrung. Anſtatt des Vermögens, auf welches zu hoffen ich mich für berechtigt hielt, entdeckte ich, daß mir nichts verblieb, als eine Verſchreibung von fünf Tauſend Pfund, welche Mr. Burg zu bezahlen ſich weigerte, weil ſie verlegt oder verloren war, ſo wie das Halsband, daß Sie ſo dienſtfertig für mich

wieder aufgefunden haben; folglich hatte ich kein

Geld herzuleihen. Aber weßhalb fragen Sie dieß?“

„Ich hatte— keinen beſondern Grund,“ er⸗ widerte Kit, welcher fürchtete, ſie unnöthig aufzu⸗ regen, wenn er ihr die ſchändliche Verdächtigung mittheilte, welche die Amme und der Caſſier vor Gericht hatten durchſcheinen laſſen.„Wir haben für jetzt bereits zu viel geſprochen.“ Damit verließ er das Zimmer, im Herzen voll Unwillen über das niederträchtige Benehmen ihrer Freunde, und feſter als je überzeugt, daß das ſchutzloſe Mädchen das Opfer einer Verſchwörung ſei, in der Abſicht ge⸗ macht, ſie um ihr Vermögen zu bringen.

Ich bin zwar ein armer Mann, dachte er, aber ich ruhe nicht, bis ich ihr zu ihrem Recht verholfen habe. Daß Mr. Burg ſie zu bezahlen ſich weigern