Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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„Ich werde oft, ſehr oft an Sie denken, Nancy,“ bemerkte dieſe,„wenn Sie fort ſind, und Ihr hei⸗ teres Lachen und Ihre freundlichen Worte ſchwer vermiſſen. Aber der Gedanke, daß Sie glücklich ſind, wird mich dann über Ihren Verluſt tröſten.“

„Sie werden doch nicht daran denken, uns zu verlaſſen?“ unterbrach ſie der Zimmergeſelle haſtig. „Ohne Sie würden wir uns gar nicht heimiſch füh⸗ len, denn wenn ich von der Arbeit heim käme, ſo würde ich von meiner Frau, ſtatt mit einem Lächeln,

wie ich es erwarte, mit Thränen empfangen wer⸗ den, weil ſie an Sie dachte.“

„Ich bin Ihnen nur zu lange ſchon zur Laſt gefallen,“ rief Emma aus. „Nichts davon, Miß. Ich habe Ihnen eine Menge Dinge zu ſagen, von denen Sie bis jetzt

noch nichts wiſſen; und wenn ich nicht fürchtete, daß

es Sie ermüdet, wenn ich es Ihnen mittheile—

Emma verſicherte ihn, daß dieß nicht der Fall

ſei und Kit erzählte nun genau, wie und unter welchen Umſtänden er das Halsband bei der treu⸗

loſen Amme und dem Caſſier entdeckt habe und daß

daſſelbe in den Hänben der Behörden geblieben ſei,

reclamiren.

„Möge ihr der Himmel verzeihen!“ murmelte

Emma, von deren Herzen eine ſchwere Laſt durch dieſe Nachricht genommen wurde, die, wenigſtens für einige Zeit, das Geſpenſt der Armuth verbannte, welches ſie auf ihrem Krankenlager fortwährend gequält hatte. Die Ausſichten geſtalteten ſich freund⸗ licher und, ſtatt der Nothwendigkeit, den ganzen

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bis ſie ſich wohl genug befinde, um daſſelbe zu