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wiſſen ſollen, daß die Mädchen gegen ihren Willen zurückgehalten werden?“
Sobald der Charabanc mit den jungen Män⸗ nern und Mädchen weggefahren war und etwa das Gitterthor beim Parkhäuschen erreicht haben konnte, kroch er vorſichtig dem Hauſe zu, in das er, wie ein finſterer Schatten, hineinglitt. Hier ſchlich er die Treppe hinauf, blieb mehrmals lauſchend ſtehen, bis er die Stimme der Knaben vernahm, welche in dem Zimmer oben plauderten. Die Brut iſt alſo zurückgeblieben, dachte er. Wo nur der Capi⸗ tän ſein mag? Er zog nun ſein Meſſer aus der Taſche und ſtieg vollends hinauf, nachdem er zuvor ſeine Schuhe ausgezogen hatte, damit ſeine Fuß⸗ tritte nicht gehört würden.*
Sobald Kelf und ſein Kamerad allein in dem Zimmer zurückgelaſſen worden waren, verſchwand der Muth des Erſteren, den nur die Aufregung wach gerufen hatte. Er erinnerte ſich mit Schrecken und Erſtaunen, daß er gewagt hatte, Hand an ſei⸗ nen Brodherrn zu legen, an den Tyrannen, der ihm ſo große Furcht eingeflößt, vor deſſen Zorn er ſo lange ſich gefürchtet und wie ein unterwürfi⸗ ger Hund ſich geſchmiegt hatte. Es war etwas, was er nicht begreifen konnte; er wurde ganz ver⸗ wirrt und bat, die Augen flehend auf den Knaben Watſon gerichtet, daß ihn dieſer vor ſeinem Herrn errette.
„Pah!“ erwiderte dieſer luſtig,„der kann Dir jetzt nichts mehr thun. Nimm Deinen Verſtand ein bischen zuſammen, Jem; Du kannſt es, wenn Du willſt, denn Du haſt es ſo eben bewieſen.“


