Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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zuerſt herab, denn ſein Begleiter, der der Nachhal⸗ tigkeit ſeines Muthes nicht recht traute, beabſichtigte dadurch, daß er hinter Jem blieb, ſeine Rückkehr in den Stall unmöglich zu machen. So gedrängt und ermuthigt durch die liebreichen Worte der jungen Männer unten, ſtieg Jem herab und befand ſich bald an der Seite der Harrenden.

Hier, ſprach ſein Befreier mit ſelbſtzufriede⸗ ner Miene,hier iſt er wohl und geſund. Er hat mir viel zu ſchaffen gemacht, denn er hat nicht mehr Herz wie eine Taube.

Jem hörte dieſe Anklage gutmüthig an.

Nun, ſprach Kit, als der arme Menſch ſich ein wenig von ſeinem Schrecken erholt hatte,haſt Du die guten Ladies geſehen, die ſo freundlich ge⸗ gen Dich geweſen ſind?

Der Junge nickte bejahend.

Und gabſt Du ihnen das hübſche Sacktuch.

Er nickte abermals.

Und gaben ſie Dir nichts dagegen?

O ja, erwiderte der Blödſinnige,aber Sie dürfen mir's nicht nehmen!

Ich verſpreche Dir, daß ich dieß nicht thue, rief Kit freudig.Du ſollſt es behalten, Jem; ich verſpreche Dir's heilig, daß Du es behalten darfſt; ich will es nur ſehen.

Kelf zog zögernd das Nadelbüchschen aus ſeiner Taſche, welches die Gefangenen ihm gegeben hatten. Beim Anblick dieſes wohlbekannten Zeichens ſtieß Nancy's Liebhaber einen lauten Freudenſchrei aus. Er konnte jetzt nicht länger mehr zweifeln Miß Cheerly und die Nähterin waren die in dem einſamen Hauſe