wüthend ſeine Hände.„Nicht ſo lang ich zi t verſetzte er.„Herr iſt ein böſer Mann. Jem wird ihn vorher umbringen.“
„Er thut es, während Du hier biſt. Komm alſo mit, und hilf uns ſie zu retten.“
Begreiflicher Weiſe hatte James entfernt nicht die Idee davon, daß Nancy und Miß Cheerly ge⸗ gen ihren Willen in dem einſamen Hauſe zurück⸗ gehalten wurden oder daß ihr Leben in Gefahr war. Er ſagte dieß Alles blos, um Kelf zu ver⸗ anlaſſen, mit ihm hinabzuſteigen. Was der Wunſch, der brutalen Tyrannei Helsman's zu entgehen, nicht zuwegebringen konnte, brachte der Gedanke an eine Gewaltthat gegen diejenigen, welche ſo freundlich gegen ihn geweſen waren, zu Stande und beſiegte Jem's ſchüchterne Natur. Er fühlte ſich von einem Muth und einer Thatkraft erfüllt, die man bis jetzt an ihm nicht gekannt hatte, und er hätte in die⸗ ſem Augenblick ſeinem Tyrannen ſich entgegenge⸗ ſtellt, wenn es der Vertheidigung der guten Ladies gegolten hätte.
„Ich will mitgehen,“ ſprach
„Das iſt recht,“ rief James erfreut;„ich will Dir den Weg zeigen. Doch,“ ſetzte er hinzu,„es iſt, glaube ich, beffer, wenn Du zuhrſt hinaufſteigſt; ich bin an das Klettern beſſer gewöhnt als Du, und will hier bleiben, bis Du auf dem Dache ilt und den Strick unten feſt halten.“ Hätte er geſa daß er damit vorbeugen wolle, daß Kelf andern Sinnes werde⸗ ſo wäre er der Wohrheit näher gekommen.
In wenigen Minuten war Kelf durch das Fen⸗


