Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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kommen verſtehen, ſo iſt das, was noch zu erörtern übrig bleibt, ziemlich einfach. Sie und Ihre Be⸗ gleiterin werden einige Wochen— vielleicht einige Monate hier bleiben. Ihre Bedürfniſſe werden Ihnen gereicht werden. Wenn Sie vernünftig ſind, ſo machen Sie keinen Verſuch zu entfliehen, denn es ſollte mir leid thun, zu harten Maßregeln greifen zu müſſen.“

„Mit welchem Recht,“ fragte Emma in höchſtem Unwillen,„maßen Sie ſich an, mich der Freiheit zu

berauben? Wollen Sie—“

„Nur gemach,“ unterbrach ſie Jasper;„das Recht auf dieſer Welt iſt auf der Seite des Stär⸗ keren und ich bin der Stärkſte hier.“

Außer Stande, ihre Empfindungen länger zu verbergen, wandte ſich Emma ab, um ihrem Ver⸗ folger den Triumph nicht zu laſſen, ihre Thränen zu ſehen, welche, trotz ihres weiblichen Stolzes und Unwillens, über dieſe unmännliche Behandlung reich⸗ lich floſſen.

„Sie haben da eine eben ſo gottloſe, als thö⸗ richte Lüge ausgeſprochen!“ rief Nancy.„Selbſt in

dieſer Welt liegt das Recht in der Hand des Him⸗

mels! Laſſen Sie ſich nicht einſchüchtern, ich bitte, laſſen Sie ſich nicht einſchüchtern, theure Miß Cheerly. Wir haben Freunde, welche uns bald auffinden werden. Ich bin überzeugt, daß Kit nicht ruhen wird, bis er unſere Spur entdeckt hat; und der freundliche, gute, wohlwollende Mann, Sir John Sellem, wird Ihnen ſchon Gerechtigkeit zu ver⸗ ſchaffen wiſſen.“

Glücklicher Weiſe ruhte in dieſem Augenblicke