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Crouch von Rebecga's Erkranken ihnen erzählt hatte, ſo fühlten ſie doch die wohlthätige friſche Morgen⸗ luft, die um ihre bleichen Wangen ſtrich und auf dieſe eine leichte Röthe der Geſundheit, wenn auch vielleicht nur des Scheins derſelben, hauchte.
Eine Fahrt auf das Land! Es war dieß etwas für die armen Mädchen, wie die Freiheit für
den lange eingeſperrten Vogel— das Hören für
den Tauben,— das Sehen für den Blinden! Und, trotz der Ahnung, die ſie bisweilen beſchlich, daß ſie die Amme vielleicht ſchlechter finden würden, als ihr Führer ihnen geſagt hatte, ſo war doch ihr dank⸗ bares Herz mit Freude erfüllt.
„Ach, Miß Cheerly!“ rief die Nähterin aus, „Sie können ſich gar nicht vorſtellen, um wie viel beſſer Sie ausſehen! Sie haben ſo viel Farbe be⸗ kommen!“
„Und auch Sie, Nancy,“ bemerkte die Waiſe lächelnd.„Wenn nur Kit Sie jetzt ſehen könnte,“ ſetzte ſie flüſternd hinzu.
Bei dem Namen ihres Liebhabers erröthete das arme Mädchen, dießmal aber vor Vergnügen, denn ſie fürchtete nicht länger mehr, ſich einzugeſtehen, wie innig ſie ihn liebe, ſeitdem er jeden Tag ihrer Zuneigung mehr und mehr würdig wurde.
„Wenn ich daran denke,“ ſprach ſie,„daß die Wahl auf mich gefallen iſt, während er doch eine Tochter von ſeinem Meiſter hätte heirathen können!“
„Hat Ihnen dieß Kit geſagt?“
„Nein; dazu iſt er zu gut und zu edel. Es würde mir weh gethan haben, wenn ich dieß von ihm gehört hätte.“
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