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„Weil ſie nicht zu Hauſe iſt.“
„Es wohnt auch ein junges Mädchen, Namens Nancy Bligh, im Hauſe,“ bemerkte der Fremde, „kann ich dieſe nicht ſprechen?“
„Eben ſo wenig; ſie ſind Beide abweſend.“
„Wohin gingen ſie?“
„Das iſt's ja eben, worüber ich mir den Kopf zerbreche,“ erwiderte Mrs. Perkins etwas boshaſt. „Ich habe früher nie bemerkt, daß Nancy ihre Arbeit verlaſſen hätte. Ich mache mir aber auch gar kein Geſchäft daraus. Zuerſt ging Mrs. Re⸗ becca weg, das war geſtern, dann kommt ein Mann vor einer halben Stunde ungefähr und mit ihm fuhr ihre junge Gebieterin und Nancy in einem offenen Wägelchen weg. Ich würde mich vor der Sünde fürchten,“ ſetzte ſie hinzu,„irgend Jemand etwas Schlimmes nachzuſagen, es fällt mir auch mein Lebenstag nicht ein, mich in Etwas zu miſchen, was mich nichts angeht, aber die Sache ſieht ſehr verdächtig aus.“
Wahrſcheinlich war der Mann, von dem die Frau ſprach, von der Polizei geſchickt worden, um Miß Cheerly als Zeugin vorzuladen, dachte Harry, ohne die Bemerkung der Zimmermietherin viel zu beachten, die, gleich den meiſten Frauen dieſer Art, nicht allzu gutmüthig in ihren Vorausſetzungen und vorſichtig in dem Ausſprechen derſelben war. Er wäre auch wieder weggefahren, wenn nicht gerade ein vom Inſpector geſandter Gerichtsdiener erſchie⸗ nen wäre, um Miß Cheerly als Zeugin vorzuladen, Der Mann erkannte Harry und langte an ſeinen Hut.
Mrs. Perkins und ihre Nachbarin, die dießmal


