Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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auch nicht ein bischen ſtolz und gleicht darin gar nicht ihrer jungen Herrin.

Miß Cheerly's Stolz beſtand nämlich darin, im Stillen zu dulden und Niemand zur Vertrauten ihres Kummers zu machen.

In dieſem Augenblicke kam eines ihrer Kinder in das Haus gelaufen, um ſeiner Mutter zu be⸗ richten, daß ein vornehmer Herr mit einer golde⸗ nen Borte um den Hut ſchon ſeit wenigſtens zehn Minuten an die Hausthüre Kopfe.

Der Junge erhielt eine Ohrfeige dafür, daß er nicht früher gekommen ſei, dieß zu berichten und Mrs. Perkins begab ſich ſogleich durch den Hof in ihre Wohnung.

Ihrer Nachbarin aber fiel es plötzlich ein, daß

die Staffel an ihrer vorderen Hausthüre geſcheuert werden müſſe. Iſt dieß Nummer Sieben? fragte Harry Burg, als Frau Perkins, mit einem Säugling auf dem Arm und einem Knaben von etwa ſechs Jahren, der ſich an ihren Rock hing und an ſeinen ſchmutzi⸗ gen Fingern kaute, erſchien.

Ja, Herr, erwiderte die Frau mit einem Knir.

Es wohnt eine junge Dame, Namens Cheerly hier?

Seit drei Monaten, Herr, erwiderte die Frau, S knixend,und ihre Amme Mrs. Rebecca,

e

Bringen Sie dieſe Karte der Dame und ſagen Sie ihr, daß ich Sie zu beſuchen wünſche.

Sie können ſie nicht beſuchen, Herr.

Und warum nicht, gute Frau?