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Schnurrbart, der eine Menge Ketten, Ringe und andere Precioſen an ſich trug. Seine ſcharf ausge⸗ prägten Geſichtszüge ließen ganz unzweideutig den Hebräer in ihm erkennen. Derſelbe ſah eben auf ſeine Uhr und bemerkte gegen den Herrn in weißer Halsbinde in gebrochenem Engliſch, daß, wenn die alte Frau Geſchäfte machen wolle, es jetzt die höchſte Zeit ſei.
„Sie hören, was er ſagt,“ ſprach der Erſtere zu der Frau.
Rebecca zog nach einigem Zögern ein kleines Päckchen aus dem Buſen, deſſen Schnüre ſie los⸗ machte und, nachdem ſie mehrere Envelopen beſei⸗ tigt, nahm ſie ein Halsband heraus, das in einer einfachen Schnur von Perlen von beträchtlichem beſtand, in deren Mitte ein Diamantkreuz ing.
Der Jude betrachtete den Gegenſtand einige Minuten lang aufmerkſam, ehe er ihn zurückgab.
„Römiſche Perlen!“ rief er mit Geringſchätzung, das heißt,„daß ſie ſind künſtlich gemacht.“
„Künſtlich oder nicht, ſie ſind jedenfalls ſehr werthvoll.“
„Durchaus nicht. Sie ſind werth allerdings Et⸗ was, ja, aber nicht ſo viel, als wenn ſie wären ächt.“
„Der Capitän bezahlte aber doch—“
Ein Blick von dem Herrn in weißer Halsbinde ſchnitt die unbeſonnene Aeußerung ab.„Es thut mir leid, daß wir Sie hieher bemüht haben, Herr Straßburger,“ ſprach er,„denn ich weiß, daß Sie ſich mit nachgemachten Juwelen nicht abgeben.“ Zu⸗ gleich fing er an, das Halsband wieder einzupacken.


