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niſſe auseinandergeſetzt worden waren,„aber ge⸗ ſtatten Sie mir die Bemerkung, daß Sie kein Recht haben, ſich von dieſen leiten zu laſſen und dabei Gefahr zu laufen, das Erbe Ihrer Familie in die Hände eines Betrügers gelangen zu ſehen. Sie müſſen mir erlauben, Sie mit meinen Rechtsfreunden bekannt zu machen, welches Männer von unbezwei⸗ felter Rechtlichkeit und großer Geſchäftskenntniß ſind. Sie können Ihre Ehre und Intereſſen vertrauens⸗ voll in deren Hände legen.“
„Das iſt es, worauf ich ſchon längſt drang,“ rief Harold.
„Wenn Brandon beweist, daß er der legitime Sohn meines Onkels Marmaduke iſt,“ erwiderte Harry feſt,„ſo gebe ich alle meine Anſprüche auf die Güter auf. Marmaduke war meines Vaters Freund und ſein Beſchützer gegen die Tyrannei ſeines ältern Bruders. Dankbarkeit, Gerechtigkeit, Ehre ſchreiben mir das Benehmen vor, welches ich mir vorgezeichnet habe.“
„Darin haben Sie ganz Recht! ganz Recht!“ erwiderte der Baronet;„aber wie kann er es be⸗ weiſen? Nur durch eine gerichtliche Unterſuchung, durch klare Darſtellung der Thatſachen, Vorlage von Dokumenten und Beibringen von Zeugen. Es iſt ein altes Sprüchwort, daß nichts der Wahrheit ſo ähnlich ſieht, als eine wohl ausgeſonnene Lüge, und dagegen haben Sie ſich zu verwahren.
„Aber die Gerichtskoſten?“
„Die müſſen aus den Gütern beſtritten werden,“ unterbrach ihn der Baronet,„ſelbſt wenn es Brandon gelingt, ſeine Erbanſprüche darzuthun. Ich verſtehe


