Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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fühlte ſich von dieſer Theilnahme geſchmeichelt. Ich will froh ſein, wenn ich dieſes Haus verlaſſen darf, fuhr ſie fort; ich haſſe die ganze Gegend, aber ich bin gefeſſelt! gefeſſelt! und muß mein grau⸗ ſames Geſchick ertragen.

Jetzt iſt es Zeit, mit der Sprache herauszurücken, dachte Albert, der ſeine Erklärung damit einleitete, daß er bezweifelte, ob ein Mann zu finden ſei, der eines Herzens, wie das ihrige, werth wäre. Als Beweis ſeiner Uneigennützigkeit ſprach er ſein Be⸗ dauern darüber aus, daß er keinen Titel und Ver⸗ mögen ihr zu Füßen zu legen habe, und ſchloß mit einem Anerbieten ſeiner Hand.Entfliehen Sie mit mir! rief er aus,an einen Ort, wo Liebe und Glück unſer warten. Verlaſſen Sie die kalten, ſelbſtſüchtigen Weſen, die Ihren Werth nicht zu würdigen wiſſen. Geſtatten Sie Ihrer unnatür⸗ lichen Schweſter den Triumph nicht, Ihres Vaters Liebe ganz von Ihnen abzuwenden.

Noch ſchwankte Eugenia; trotz ihrer Eiferſucht und ihres Zorns hatte die Stimme der Weiblichkeit und Vernunft noch die Oberhand. In dieſem Au⸗ genblicke ſah ſie aber Harold und ihre Schweſter mit einander auf der Terraſſe ſpazieren gehen. Bella hatte die Augen zu Boden geſchlagen und Harold ſprach ſehr lebhaft in ſie hinein. Die Ent⸗ fernung war zu groß, als daß ſie die Worte hätte hören können; ſie dachte ſich aber deren Sinn.

Ich bin die Ihrige, Albert, ſprach ſie raſch. Führen Sie mich heute Nacht von dieſem Orte wegz aber Ihre Mutter muß uns begleiten.

Ihre Mutter, theuerſtes Mädchen! rief der