Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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MNM

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Die Unterhaltung hörte auf und Miß Trelawny begann nach einem kurzen Präludium die Arie aus dem vierten Akt vonRobert der Teufel!Robert,

obert, mein Geliebter, die ſie mit eben ſo viel Fertigkeit als Ausdruck vortrug, ſo daß ihre Zu⸗ hörer ganz entzückt davon waren. Miß Tracy ſagte: es ſei ſchön, ſehr ſchön geweſen, aber in ihrer Ju⸗ gend hätten junge Damen ganz anders geſungen. Harold ſprach nichts, ſein Dank lag in ſeinen Blicken. Höchlichſt zufrieden mit ihrem Triumph drang Eugenia in ihre Schweſter, ihren Platz am Piano einzunehmen. Vergebens weigerte ſich die arme Bella.

Du weißt ja, daß ich ſelten ſinge ſprach ſie unter tiefem Erröthen.Ich beſitze weder dein Talent, noch deine Fertigkeit.

Sing nur, meine Liebe, flüſterte ihr der Ge⸗ neral zu.

Jeder Wunſch ihres Vaters war für Bella ein Befehl, und ohne weitern Einwand ließ ſie ſich von darold an das Inſtrument führen. Sie wählte eine einfache Ballade, welche herrlich für ihre Stimmlage, einen tiefen, kräftigen Contre⸗Alt, paßte. Unter dem Vortrage wuchs der Muth des ſchüͤch⸗ ternen Mädchens. In dem Gedichte ſprachen ſich die Wünſche eines ſtillen, beſcheidenen Herzens aus, das ſich in niedriger Hütte bei Zufriedenheit an der Seite eines Weſens, von dem man verſtanden wird, glücklicher fühlt, als im ſtolzen Palaſte, in welchem Convenienz zwei Menſchen beiſammen hält. Worte, wie Muſik, machten auf Harold einen tiefen Eindruck und man ſah ihm an, daß ſie ſeine