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Lady Conſtanze ſank auf das Kiſſen zurück, ſtützte ihre Wange auf die Hand und ſchien in Gedanken verloren.
„Sie werden mir vergeben,“ ſprach der Kapitän nach einem kurzen Blick auf ſie,„wenn ich zu ver⸗ ſichern wage, daß jener junge Mann meines Erach⸗ tens keine Perſon iſt, welche Sie in frühern Tagen gekannt haben.“
„Ich bin deſſen gewiß,“ ſagte die Herzogin ſchnell; haben Sie ihn gewiß entdeckt, Kapitän Da⸗ reall.“
„Ich nicht, Madame,“ erwiderte der Kapitän, „aber den von mir beauftragten Leuten iſt es wenig⸗ ſtens gelungen, ſeine Spur auszufinden. Er hat San Sebaſtian verlaſſen und es wird gut gehen, wenn er aus dem Lande kommt. Um ſeiner, Lady de Clifford erwieſenen Dienſte willen hoffe und wünſche ich es.“
„Ich denke bei Allem, es iſt doch unſer Mann,“ ſagte die Herzogin.„Was hat er gethan, Kapitän Dareall? eine Kirche beraubt?“
„Nein, Madame, nicht gerade das; obwohl viel⸗ leicht Etwas, das in dieſem Lande für einen noch größeren kirchenſchänderiſchen Frevel gilt. Sie ſind in der That, darf ich ſagen, nicht weit von der Wahr⸗ heit entfernt: er hat die Kirche in einem gewiſſen Sinn beraubt, denn er hat in ein Kloſter eingebro⸗ chen und eine Nonne entführt.“
Lady Conſtanze warf ſich wieder auf das Kiſſen zurück und verbarg ihr Geſicht in den Händen.
„Ich hätte darauf ſchwören können,“ rief die Her⸗ zogin,„Rateliffe Blount, wie er leibt wti war


