Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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Schmutz und Rauch entſtellt und geſchwärzt, in Folge meiner Bemühungen, den Matroſen bei ihren Ar⸗ beiten zur Unterdrückung des Feuers Beiſtand zu lei⸗ ſten. So ſchwang ich mich, unbeachtet in der blenden⸗ den Helle des Brandes auf die Seite des Schiffs, bahnte mir einen Weg durch das Gedränge und ſtand im nächſten Moment neben einer Frau, deren Er⸗ ſcheinung für den Augenblick ſelbſt die furchtbare Lage, worin ich mich befand, aus meiner Erinnerung verbannte. Als es mir gelungen, die Stelle zu er⸗ reichen, fand ich, daß der erſtzie mich nicht ge⸗ täuſcht hatte.

An ihren Vater ſich anlehnend und von ihm und dem Kapitän des Schiffs unterſtützt, mit reſignirtem und feſtem Auge die Scene betrachtend, die Wange weiß wie Alabaſter, und bemüht, Worte des Troſtes ihrem Vater zuzuflüſtern, war es eine Perſon, die ich in glücklichern Tagen ſo gut gekannt hatte— Lady Conſtanze de Clifford.

Meine Ueberraſchung, ſie als Paſſagiere mit mir auf dieſem dem Untergang geweihten Dampfer zu finden, wich im nächſten Momente dem Schauder, den ich über deren offenbar unvermeidliche Beſtimmung zu einem ſo ſchrecklichen Tod empfand.

Mittlerweile glich die See rings um das Fahrzeug im Widerſchein der heißen Flammen einem kochenden Keſſel geſchmolzenen Goldes, während Alles über den unmittelbaren Bereich des Feuers hinaus ſo ſchwarz und ſchauderhaft erſchien, als die rückſtrahlende Farbe des praſſelnden Feuers glänzend und glühend war.

„O Himmel!“ rief in Seelenangſt der Vater der ſchönen Lady de Clifford, als die wachſende Hitze von