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da wo ich ſaß, machte einen Sprung von dem Vor⸗ gebirge und ſtand auf dem vereinzelten Felsſtück, das ſich aus dem ſchilfbewachſenen See erhob, und ſchaute rings um mich.
Von meiner Stelle aus beherrſchte ich den Fuß der Felſen auf einige Entfernung und entdeckte jen⸗ ſeits eines nahe vorſpringenden Vorgebirgs einen verſchwimmenden, kaum noch im Waſſer ſichtbaren Kreis etliche fünfzig Ellen von der Stelle, wo ich ſtand. Mir die Stelle wohl merkend, wagte ich noch einmal den Jägerſprung und gewann, unbehindert von deſſen Hunden, wieder das Vorgebirge. Die Marquiſin war nirgends zu ſehen. Ich dachte nicht an ſie, ſondern ſtürzte durch die Gebüſche hinunter, wie von einem böſen Geiſte beſeſſen, erreichte den Rand des See's und ſtürzte mich kopfüber hinein; wäre es ein Schwefelſee geweſen, ich hätte daſſelbe gethan.
Ich hatte mir die Stelle ſo wohl gemerkt, daß des Kindes Hut das Erſte war, was ich vor mir hin⸗ treiben ſah, als ich wieder an die Oberfläche kam, und ſogleich untertauchend ſah, faßte und brachte ich daſſelbe empor. Mit meinem Preiſe das Ufer zu ge⸗ winnen, war jetzt das Werk weniger Minuten, und zu
meiner Freude ſah ich, daß der Knabe noch am Leben
war. Seine Kleider waren weit ausgebreitet und hielten ihn wie eine Waſſernixe eine Weile oben⸗ Eben da ich untertauchte und auf ihn zuſchwamm, hatte er zu ſinken begonnen.
Mein Entzücken, den ſchönen Sohn der Mar quiſin gerettet zu haben, machte im nächſten Augen⸗


