Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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ihn mit der Wuth einer ergrimmten Tigerin an⸗ blickte.

Nicht einen Schritt weiter, wenn Ihnen das Leben lieb eiſt! murmelte ſie.Reize mich nicht der Fluch laſtet noch auf Deinem Stamm. Es klebt Blut, das Blut eines Verwandten, an Deiner Hand.

Du irrſt Dich, Nan, erwiderte unſer Held ſanft; der Unglückliche hat ſich ſelbſt getödtet; aber warum ſollteſt Du ihn beweinen?

Warum? fragte die Unglückliche mit bitterem Lachen;er war mein Sohn!

Ueberwältigt von Aufregung fiel ſie auf die Kniee und ſtützte ihre runzelige Stirne, bitter ſchluchzend, auf den Rand des Steines.

Er hat mich im Leben verleugnet, fuhr ſie nach einer Pauſe fort,aber jetzt kann ich ihn in An⸗ ſpruch nehmen: im Grabe wird er über ſeine arme alte Mutter nicht erröthen.

Frau, ſprach der Rector in feierlichem Ton, wenn Du Deinem Sohn bei ſeinen Verbrechen ge⸗ holfen haſt, ſo iſt Gottes Hand ſichtbar in Deiner Züchtigung. Welchen Beweggrund konnteſt Du haben, ſeinen Ehrgeiz zu unterſtützen?

Die Rache! rief Nan, ſich zu ihrer ganzen Höhe aufrichtend.Meine Mutter wurde von Sir Gilbert Herbert verführt. Die Wittwe verjagte uns aus dem Herrenhauſe: meine Mutter erfror im Schnee, aber ich wurde gerettet.... gerettet, um an dem Untergang der Herberts zu arbeiten. Und es wäre mir vollſtändig gelungen, hätten nicht die Tugenden des Enkels von Sir Gilbert mich entwaffnet. Und nun wiſſet Ihr Alles, Alles! Thut mit mir, was