Denke an Marion! Ihre Rechte ſind nicht weniger heilig, als die Mignonne's.“
Nachdem er eine Fackel aus der Hand eines der Pächter genommen hatte, ſchritt Sir Walter Herbert voran; dicht hinter ihm folgten Sam, Elton, Georg und ſeine andern Freunde.
„Sie kommen!“ ſagte Roderich, als er ihre Schritte hörte;„Alles iſt vorbei.“
Er löſchte ruhig ſeine Lampe aus um mehr Zeit zum Zielen und zur Auswahl ſeines Opfers, ehe er erkannt würde, zu haben.
Walters Geſicht war das erſte, welches er er⸗ blickte, und er blieb vor Schrecken und Betäubung gelähmt. Zum erſten Mal vielleicht in ſeinem Leben hatte er Furcht, er zitterte.
„Es iſt ein Traum, ein Traum!“ vief er.„Die Todten kommen nicht wieder. Ich habe gefühlt, wie ſein Blut ganz warm mir über die Hand rieſelte; ich habe ſeinen letzten Seufzer gehört.“
„Ah!“ rief der Baronet, ſich auf ihn ſtürzend, „endlich hat die Gerechtigkeit Dich erreicht!“
Er packte ihn an der Kehle. Die Berührung dieſer eiſernen Hand bewies dem Mörder, daß er es mit keinem Phantom zu thun hatte, und gab ihm ſeine Kaltblütigkeit wieder; er ſuchte ſich los zu ma⸗ chen, aber vergeblich. Mit einem gut geführten Schlag zwang ihn Sam, eine ſeiner Piſtolen fallen zu laſſen.
Inzwiſchen füllte ſich die Gruft mit Pächtern, und als der Verbrecher endlich erkannte, daß jeder Wider⸗ ſtand fruchtlos ſei, wandte er die ihm noch bleibende
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