Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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„Man muß die Damen wegbringen,“ ſagte Mr. Barnard.

„Und auf der Stelle,“ ſetzte Sam hinzu;„ich möchte nicht für meiner Schweſter Leben ſtehen, wenn dieſes Ereigniß ihr zu Ohren käme.“

Mr. Barnard befahl ſeinen Wagen anzuſpannen, und ging ſelbſt, ſeine Tochter und Mrs. Herbert auf die Abreiſe vorzubereiten. Da er keinen Vor⸗ wand dafür wußte, nahm er zu einer ehrlichen Liſt ſeine Zuflucht. Er ſagte ihnen, Sir Marc Raymond ſei am vorigen Abend angekommen, ſeines Sohnes und Erben, bewaffnet mit den Rechten, welche das Geſetz dem Vater über ſeinen Sohn gibt, ſich zu bemächtigen.

Dieß war genug für Mignonne, welche ſogleich ihre ganze Energie wieder bekam. Sie wäre bereit geweſen, lieber Alles über ſich ergehen zu laſſen, als ſich von ihrem Sohne zu trennen.

„Einmal in London,“ ſagte der Bankier,„ſind Sie in Sicherheit. Ich werde mich an den Kanzler wenden, damit Ihr Gatte Sie nicht quälen kann.“

Man meldete, daß der Wagen angeſpannt ſei.

„Was iſt vorgefallen?“ flüſterte Marion ihrem Geliebten zu.

„Dein Vater wird Dir Alles ſagen,“ erwiderte Sir Walter, ſie zärtlich umarmend.„Mignonne's Leben hängt von ihrer Entfernung ab. In einigen Stunden folge ich Euch.“

Das gute Mädchen fragte nicht weiter, und der Wagen fuhr ab.

„Sie ſind fort, Gott ſei Dank!“ ſagte Sam.