Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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Ueberlegung ſtiegen ſie nach dem Gemach von Sir Marc Raymond hinauf, um zu ſehen, ob er während der Nacht geſtört worden ſei oder nicht.

Sir Walter klopfte zweimal, ohne eine Antwort zu erhalten.

„Vielleicht geht er im Park ſpazieren,“ ſagte Mr. Barnard.

„Sehen Sie, ob die Thüre nicht aufgeht.“

Die Thüre war von innen geſchloſſen.

„Das iſt ſonderbar,“ ſagte Sam.„Gibt es keinen andern Eingang?“

„Nein,“ antwortete Allan.

„Rufen Sie die Domeſtiken!“ ſprach unſer Held. „Ich möchte um Alles in der Welt nicht, daß ihm unter meinem Dache ein Unglück begegnet wäre. Man muß die Thüre einſchlagen.“

Aber ſie war ſo feſt vermacht, daß ſie nur mehr⸗ mals wiederholten Anſtrengungen nachgab. Alle die, welche anweſend waren, traten dann in das Zimmer, wo ein ſchreckliches Schauſpiel ſich ihren Blicken darbot.

Sir Mare Raymonds Körper hing halb aus dem Bette heraus. Er hatte einen tiefen Schnitt in der Kehle und zwei Dolchſtiche im Herzen.

Mehrere Diener ſtießen Schreckensrufe aus.

„Still!“ rief Sir Walter, ſeine Aufregung be⸗ meiſternd.„Bedenkt Ihr nicht, daß Damen im Hauſe ſind.... daß eine von ihnen die Gattin des unglücklichen Opfers dieſes Mordes iſt? Unter⸗ drückt Euren Schrecken, bis wir entſchieden haben,“ was geſchehen muß.“