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Marc Raymond unangenehm überraſcht, als er er⸗ fuhr, daß Sir Walter und ſein Freund ſchon meh⸗ rere Stunden zurück waren.
„Eine Demüthigung mehr,“ dachte er.„Es ſei, ich werde den Reuigen vor ihnen ſpielen. Ich nehme die Aufgabe wie ein Schauſpieler eine ſchlechte Rolle, entſchloſſen, mich ſo gut als möglich herauszuziehen.“
Sein Stolz war ſo groß, daß er nie daran dachte, man werde vielleicht ſein Ausſöhnungs⸗Aner⸗ bieten ausſchlagen. Da ſein Opfer einſt ihn ge⸗ hatte, zweifelte er nicht, daß es ihn jetzt noch iebe.
Es herrſchte eine gewiſſe Verlegenheit von bei⸗ den Seiten, als der Eigenthümer von Crowshall im Bibliothekzimmer mit ſeinem ehemaligen Kama⸗ raden und Freund zuſammentraf. Er konnte Worte des Willkommens nicht ausſprechen, und war zu edelmüthig, ihm Vorwürfe zu machen.
„Sie ſind ohne Zweifel überraſcht, Sir Walter Herbert,“ ſprach Marc,„mich hier zu ſehen; aber wenn einige Demüthigung in dem Verfahren liegt, welches ich einſchlage, ſo nehme ich ſie als Strafe meiner vergangenen Thorheit, meiner ungerechten Handlungsweiſe gegenüber einer Perſon, deren ich ganz und gar unwürdig bin.“
„Wenn Ihre Empfindungen ſo beſchaffen ſind, Marc,“ rief unſer Held, ihm die Hand reichend,„ſo ſind Sie ebenſo willkommen, als wenn nie eine Wolke unſer gutes Einverſtändniß getrübt hätte.“
Der Heuchler nahm die Hand, die ihm gebo⸗ ten wurde.
„Ich komme, Ihnen zu danken,“ ſprach er,„denn


