Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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Sir Marc Raymond zu Paris mit der Schweſter dieſes Gentlemans geſchloſſenen Heirath entdeckt.“ „Es war keine Heirath,“ fiel der Wüſtling ein. „Darüber werden Sie, Mylord, ein beſſerer Richter ſein,“ fuhr der Rechtsgelehrte fort, dem Prä⸗ laten mehrere Papiere reichend.

„Dieſe Frau war nichts als meine Maitreſſe,“ nahm Marc wieder das Wort, mit einem Hohn, ge⸗ gen den Sam unempfindlich blieb.

Die Züge von Andrew Groſſette klärten ſich auf: er wußte von Mr. Barnard die Geſchichte der vor⸗ geblichen Heirath von Mignonne, und erblickte in dieſem Zwiſchenfall nur eine Bosheit von dem Bru⸗ der dieſes Mädchens.

„Dieſes Atteſtat ſcheint ächt,“ bemerkte der Biſchof.

„Erlauben Sie mir, es zu erklären,“ fiel Marc ein.„Um die Bedenklichkeiten des wahren oder falſchen Bruders vbn jenem Mädchen zu beſchwichti⸗ gen, kam manüberein, eine ſimulirte Ceremonie ſtattfinden zu laſſen. Es war eine falſche Heirath.“

„Unter Ihrem eigenen Namen vollzogen?“ fragte der Prälat.

„Nein,“ antwortete der Treuloſe mit triumphi⸗ rendem Lächeln,„unter dem Namen Georg Selwyn.“

„Dann, Sir, muß ich Ihnen bemerklich machen, daß Sie wirklich verehlicht ſind,“ rief der Biſchof⸗ „Das Individuum, welches dieſe, wie Sie es zu nennen belieben, falſche Heirath einſegnete, war ein Prieſter der beſtehenden Kirche. Der Trauſchein zeichnet Sie als Georg Selwyn, gewöhnlich bekannt unter dem Namen Sir Marc Raymond, Baronet,

Das Erbe. Iv. 19