Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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Mabel hinzu,ſo iſt hier einer der Briefe, den ich zurückbehalten habe; er wird ihm beweiſen, ob ich wahnſinnig bin oder nicht.

Der beleidigte Gatte warf einen Blick in den Brief, welchen ihm Mabel reichte. So kurz er war, zerſtörte er doch ſattſam ſeine Illuſionen; er ſtürzte aus dem Ballſaal hinaus und hatte fünf Minuten ſpäter das Herrenhaus verlaſſen.

Es iſt kaum nöthig, zu erklären, wer am ſchnell ſten nach einem ſolchen Scandal ſich davon machte. Sir Colin und ſein Mentor, überzeugt, daß nichts in der Graſſchaft zu hoffen wäre, entfernten ſich ohne Abſchied. Der Condidat beſchränkte ſich auf die Be⸗ merkung, daß es eine verteufelt lächerliche Affaire ſei.

Mit Hülfe von Thereſe, ſeiner Frau Kammer⸗ müdchen, brachte Roderich Mrs. Montréſor, immer noch ohne Bewußtſein, in das ihr früher angewieſene Zimmer und kehrte dann zurück in der Abſicht, an ſeiner Frau Rache zu nehmen. Aber Mabel war ſchon in ihrem Gemach, von wo ſie ſich, wie unſere Leſer wiſſen, nach Belieben entfernen konnte. Ver⸗ geblich machte ihr wüthender Gatte einen ſchrecklichen Lärm an ihrer Thüre, keine Stimme antwortete ihm; Bitten und Drohungen waren gleich unnütz. Endlich erbrach er mit Hülfe von Sir Marc Raymond und Bender die Thüre und fand zu ſeinem großen Er⸗ ſtaunen, daß das Zimmer leer war.

Sie iſt entflohen, beim Teufel! rief er.

Vielleicht mit dem Gentleman, für den ſie mich dieſen Abend im Park genommen hat, ſagte der Baronet.

Nein, erwiderte ſein Genoſſe,ſie hat nicht