„Ja, durch Zuneigung. O Mann! wie wenig tennen Sie die Herzen, denen Sie Leiden bereiten, die verzweifelte Energie der
„Nach dem, was ich gehört habe,“ fiel der Ban⸗ kier ein, denn er hatte keine Luſt, noch eine zweite Stelle aus der Tragödie Eugenio zu hören,„haben Sie kein Recht auf ihn. Aber da Sie gütig gehan⸗ delt haben, ſollen Sie nicht ohne Belohnung blei⸗ ben; ich werde Ihnen die fünfzig Pfund geben,
welche ich für Wiedererlangung meines Portefeuille's
zugeſagt habe.“
Bei dieſem freigebigen Anerbieten ſchmolz die ſtarre Entſchloſſenheit Euphraſias. Ihr Gatte hätte gern noch darum gefeilſcht, daß ſein Zögling, wie er unſern Helden nannte, den Markt mit ihm durch⸗ mache, aber Mr. Barnard wollte von dieſem Vor⸗ ſchlage nicht ein Wort hören. Er fürchtete, ihn nur einen Moment aus dem Auge zu verlieren.
Er belohnte Gog mit derſelben Freigebigkeit und
ſchenkte Sam eine vortreffliche Uhr und eine Summe
von fünf Pfund Sterling. Der arme Junge hätte
lieber ſeinen Kamaraden und Freund bei ſich behal⸗
ten; er konnte ſeine Betrübniß, die ſehr natürlich
war, nicht verbergen, aber dieſe Empfindung machte
ihn nicht zum Egoiſten.
„Du haſt Recht, uns zu verlaſſen, Dick,“ ſagte
er, ſeine Arme um ihn ſchlingend.„Wie groß wird
WMignonne's Schmerz ſein, und wie werde ich Dich vermiſſen! Aber dieſer Gentleman wird einen Mann
aus Dir machen, und nicht einen armen Seiltänzer, der Du mit mir geworden wäreſt. Du wirſt mich nicht vergeſſen,“ ſetzte er hinzu,„ich bin gewiß, daß


