Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Sietzehntes Kapitel.

Bei ſeinem Eintritt in das Logirhaus ſah ſich Dick von einem Haufen Individuen von ſehr ver⸗ dächtigem Aeußern umringt, die ihn mit einem Triumphgeſchrei empfingen. Eine Frau, das Weib des entdeckten Diebs, hätte ihm ſichtbare Zeichen ihres Grimms beigebracht, wäre ſie nicht durch die beiden Perſonen, welche ſich des Knaben bemächtigt hatten, daran verhindert worden; das Mannweib ſah ſich alſo genöthigt, ihre Wuth auf einen Sttom von Drohungen und Schimpfworten zu Peſchränken.

Halte die Schwätzerin feſt, Bet! rief der Hausherr, ein Mann mit finſterem, mürriſchem Ge⸗ ſichte.Das iſt zu nichts gut; wir haben die Meer⸗ katze und das genügt. Wir wiſſen, was wir damit

zu thun haben; Bill's Kamaraden werden nicht dul⸗ den, daß man ihn auf die andere Seite des Waſſers ſchickt, wenn es eines Nichts bedarf, dieß zu ver⸗ hüten.

Unſer Held zitterte. Es waren nicht die Worte, welche ihn erſchreckten, denn die darin enthaltene Drohung entging ſeiner Faſſungsgabe völlig, ſondern der cyniſche Blick, der ſie begleitete, machte ihn ſchaudern. 2

Es iſt beſſer, den Weg gleich ſauber zu machen, murmelte die Frau,wenn Ihr das Herz eines Huhns habt, ſo will ich es auf mich nehmen.

Rein, ſage ich, wiederholte der Wirth.Ich will nicht ohne Noth mich in Gefahr begeben.

Wenn die Policei nachforſchte?