Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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ſah, einen Schrei aus und deutete Gog auf Dick. In einem Augenblick war der Rieſe mitten unter dem Haufen; mit einer Hand entriß er Dick den Griffen des Diebs, mit der andern ſchleppte er die⸗ ſen auf die Eſtrade. Mehrere Conſtabler kamen herbei und man fand das Portefeuille bei ihm.

„Du biſt ein braver Junge,“ ſagte Mr. Bar⸗ nard, unſern Helden tätſchelnd,„und verdienſt ein beſſeres Loos, als das, wozu Dich wahrſcheinlich dieſe Lebensweiſe führen wird. Wer hat Dich ge⸗ lehrt, ſo ehrlich zu ſein?“

„Gott!“ antwortete der Knabe.

Es lag etwas Ergreifendes in dieſem Namen voll Majeſtät an einem ſolchen Ort von einem Jungen in einer kleinen beflitterten Jacke ausge⸗ ſprochen.

Mr. Barnard fühlte ſich von Theilnahme für ihn ergriffen und fragte ihn nach ſeinem Namen.

„Dick!“ antwortete der kleine Seiltänzer.

„Dick, wie?“

„Dick Tarleton, Sir.“

„Sorgen Sie, daß man dieſen Knaben morgen früh zu mir bringe,“ ſagte Mr. Barnard, ſich zu einem der Conſtabler wendend,„Sie kennen mich?“

Der Polizei⸗Beamte griff mit der Hand an ſei⸗ nen Hut.

Er kannte den, welcher ihn angeredet hatte, als den älteſten Aſſocié eines der größten Bankhäuſer Londons. Er war nach Mancheſter gekommen, um einige Tage bei einem Freunde zuzubringen, deſſen beide Knaben er auf den Markt geführt hatte. Er war Wittwer und hatte nur ein Kind, eine Tochter.