Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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„Dann ſollen Sie ihn ſehen!“ rief Allan ent⸗ ſchloſſen.

„Unſere Zuſammenkunft muß Zeugen haben.“

„Ich werde auch dafür ſorgen: Doctor Marſh, der Rector und der Pfarrer, aber Sie dürfen den Eintritt nicht eher verſuchen, als bis ich Ihnen das Zeichen gegeben habe.“

Der Sachwalter verſprach Gehorſam und der Hausmeiſter entfernte ſich, die beruhigenden Tränke mit ſich nehmend.

Als Mabel Herbert Mr. Elton verließ, geſchah es nur, um ſich in das Zimmer ihres ſterbenden Bruders zu begeben, welches ſie nicht eher zu ver⸗ laſſen ſich verſprach, als bis Alles vorüber wäre. Der Baronet ſchlief, aber ſelbſt im Schlafe ſchien ſein Gedächtniß zu der Vergangenheit zurückzukehren, dieſer unwiderruflichen Vergangenheit, welche ſo viele Menſchen um den Preis ihres ganzen Beſitzthums vernichten zu können den Wunſch hätten. Ein ge⸗ brochenes Murmeln entſchlüpfte zuweilen ſeinen Lip⸗ pen und ein Name wurde ausgeſprochen, welchen Nan Willis, halb verſunken in einen Lehnſeſſel zur Seite des Bettes, begierig aufzufangen ſich anſtrengte. Sie lächelte mit ſeltſamer Miene, als ſie ſich über⸗ zeugt hielt, gut verſtanden zu haben.

„Ich will Euch von dem beſchwerlichen Wachen erlöſen,“ ſagte die junge Dame, indem ſie ihr ein Zeichen machte, den Lehnſeſſel zu verlaſſen.

„Ich bin gewohnt, zu wachen,“ erwiderte die kleine Alte;„es iſt ein Vergnügen für mich.“

Ihre Augen begegneten ſich und es ſchien, als wollten ſie die Gedanken von einander leſen.

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