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„Warum ſchaut Ihr ſo oft hinter Euch, Nan?“ fragte Martha;„erwartet Ihr Jemand?“
„Wen wollt Ihr, daß ich erwarte?“
„Das iſt ſo eine Gewohnheit von Nan,“ ſagte der Küſter,„ich bilde mir ein, daß ſie ihren Schat⸗ ten meſſe.“
Inzwiſchen war die Sonne ganz unter dem Hori⸗ zont verſchwunden, an dem ſich nur noch zwei oder drei verirrte Strahlen zeigten, der Abſchiedskuß, welchen das Geſtirn des Tags der Erde ſandte als tröſtendes Verſprechen, am nächſten Morger wieder zu kommen, um die Thränen des Thaues zu trocknen. Martha hatte die Kinder zu beſorgen und zu Bett zu bringen; Amen Corner wußte, daß er in einer Hütte des Dorfs erwartet wurde wo man ihn ſeit langer Zeit als Hrakel bes
ſonders in den Angelegenheiten des Kirchſpiels be trachtete; Nicolas hatte ſeine Hacke und ſeinen Spaten einzuſchließen; was Nan betrifft, ſo wärt es unmöglich zu ſagen, was ſie zu thun hatte.
Gerade in dem Augenblick, als ſie ſich trennen wollten, ſahen ſie, wie ein Mann, völlig in einen großen Reitermantel eingehüllt, das Geſicht unter einem Hut mit breiten, herabgeſchlagenen Rändern verborgen, langſam die majeſtätiſche Ulmenallee hin anging, welche nach dem Herrenhaus führte; wär es ſein Zweck geweſen, die Aufmerkſamkeit auf ſich zu ziehen, indem er zugleich erkannt zu werden vel mied, ſo hätte er kein paſſenderes Coſtüm wähl“ können. Sein Aufzug gab ihm ein ſonderbares u. beinahe phantaſtiſches Anſehen,.
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