Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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zwei Colonien; die eine hat ſich in der großen Ul⸗ men⸗Allee, welche zum Herrenhaus führt, angeſiedelt; die andere in dem alten normänniſchen Thurm, den wir eben beſchrieben haben. Dieſe letztern werden von den Bewohnern des Kirchſpiels mit einer ge⸗ wiſſen Verehrung betrachtet. Wehe dem Jungen, der es wagen würde, ihr Reſt zu beunruhigen!

Früher oder ſpäter trifft ihn die Strafe dafür, wenn man den Weiſſagungen des Dorfes glauben darf, welche, nebenbei bemerkt, nicht die am wenigſten zuverläſſigen ſind.

Die Sonne ging am Ende eines ſchönen Som⸗ merabends des Jahres 1835 über der Scene unter, die wir eben zu beſchreiben verſucht haben. Der große Schatten des Thurmes erreichte die Schranke, welche vom Kirchhof in den Park führte. Vier Per⸗ ſonen, zwei Weiber und zwei Männer, welche ſich zufällig an dieſer Schranke begegnet waren, über⸗ ließen ſich dem Genuß eines Geſprächs.

Die, welche hauptſächlich das Wort führte, war eine kleine runzelige Frau, ſeltſam jedoch nicht un⸗ angenehm von Ausſehen, ſo ſeltſam ſogar, daß wir verſucht ſind, ihr Portrait zu entwerfen. Sie war mager, erſtaunlich mager, und ihre farbloſe Haut, von tauſend Runzeln gefurcht, hätte ihr den Schein des höchſten Alters gegeben, wären nicht ihre gro⸗ ßen grauen Augen beſtändig in lebhafter Bewegung geweſen. Die Dorfkinder glaubten feſt, daß Nan Willis(dieß war ihr Name) mit offenen Augen ſchlafe; wir zweifeln jetzt daran, obgleich es in jün⸗ gern Jahren ein Glaubensartikel für uns, wie für unſere Kameraden war. Doch mag es nun wahr