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zu ſein. Mehr als einmal glitt das Wort„Mutter“ über ſeine Lippen, und eine hülfreiche Geſtalt ſchien während ſeiner wachen Träume ſein Lager zu um⸗ ſchweben. Aber nicht immer waren ſeine Geſichte ſo angenehm. Bisweilen kam es ihm auch vor, als ſchwinge der alte Hindu ſeine Waffe über ihm und drohe ihm mit dem Tode. Möglich, daß dies nur eine Ausgeburt ſeines aufgeregten Gehirns war; aber da um jene Zeit die Braminen eifrig Gerüchte von ſchlechten Erfolgen der britiſchen Waffen vor Delhi in Umlauf ſetzten, ſo iſt es mehr als wahrſcheinlich, daß in ſeinen Fieberträumen ſich hin und wieder die Wirklichkeit mit den Gebilden ſeiner Phantaſie ver⸗ mengte.
Endlich trugen ſeine gute Conſtitution und Ab⸗ ſals Sorgfalt den Sieg davon. Das Fieber wich, ließ aber einen ſo hohen Grad von Schwäche zurück, daß der junge Soldat mehrere Wochen auf keinen Fuß zu ſtehen vermochte. Es währte geraume Zeit, ehe er wieder hinreichende Kraft gewann, ſich ein wenig im Freien zu ergehen; auch durfte er dies nur in den Morgen⸗ und Abendſtunden thun, da er wührend der übrigen Tageszeit ſich in der Hütte verborgen halten mußte.
Oft erkundigte er ſich bei ſeinem Hüter über den Gang des Krieges, konnte aber keine befriedigende Auskunft erhalten. Der alte Mann war bisweilen verſtimmt und gab ihm gar keine Antwort; während er ihn zu anderen Zeiten mit Berichten über angeb⸗ liche Niederlagen der Engländer quälte.
Nur ſo viel konnte Wharton herausbringen, daß ſein Regiment nach Zerſtörung des Tempels mit der


