Teil eines Werkes 
6. Band (1860)
Entstehung
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lich, es zu läugnen, denn einen Mann, der gedient hat, kenne ich auf den erſten Blick.

Der Soubahdar warf ſich mit ſtolzer Selbſtzu⸗ friedenheit in die Bruſt, denn er that ſich, wie die meiſten Eingeborenen, etwas darauf zu gut, daß er die Waffen getragen hatte.

Der Sahib hat Recht, entgegnete er, militä riſch ſalutirend.Ich habe unter Napier, dem Er⸗ oberer von Secinda, gedient. Er war der Löwe der Frendſchis, aber die Compagnie hat ihn nie ver⸗ ſtanden.

Und doch habt Ihr Euch Euren rebelliſchen Lands⸗ leuten angeſchloſſen, bemerkte der Offizier.

Beſtimmung, verſetzte der alte Mann ruhig und fügte dann noch etwas bei von Glauben und von Pflicht, den Beſchlüſſen der Braminen zu ge⸗ horchen.

Was Glauben! erwiderte Wharton entrüſtet. Welcher Glaube kann das Niedermetzeln von hülf⸗ loſen Weibern und Kindern rechtfertigen?

Englands Herrſchaft iſt gebrochen.

Meint Ihr? fragte Wharton im Tone der Verachtung.Eure Landsleute wiſſen freilich nicht, welche Kräfte dem Volk zu Gebot ſtehen, deſſen Zorn ſie ſo wahnſinnig herausgefordert haben. Bereits eilen Tauſende auf dem Meere her, um Englands Macht zu behaupten und dieſen Aufruhr zu ſtrafen.

Inzwiſchen regiert der Mogul in Delhi, be⸗ merkte der Soubahdar ruhig.

Der Sultan einer Stunde! rief der Verwun⸗ dete.Seine gegenwärtige Erhöhung v. ſeinen

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