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„Geh',“ ſagte ſein Onkel;„bereue, wenn Du kannſt, und werde ein ehrlicher Mann. Du haſt mein Wort für Deine Sicherheit.“
Mit einem Blick voll Wuth und Verzweiflung folgte der unwürdige Neffe Mr. Mangles nach deſſen Privatbureau. Dieſer hatte inzwiſchen ſeine Faſſung wieder gewonnen, ſetzte ſich mit geſchäftsmäßiger Miene an ſein Pult und räuſperte ſich einigemal zur Einleitung.
„Ihr Onkel hat Ihren Namen aus der Firma geſtrichen,“ begann er—„als Geſchäftsmann ſehe ich nicht ein, wie er anders handeln konnte— und Ihnen ſeine Liebe entzogen, deren Sie nie würdig geweſen ſind. Gleichwohl fühlt er als ehrlicher Mann, daß es unrecht von ihm wäre, wenn er Sie fortſchickte, ganz ohne alle Unterſtützung, die Sie freilich ohne Zweifel verpraſſen oder in irgend einer lächerlichen Speculation vergeuden werden. Doch das iſt Ihre, nicht ſeine Sache. Er hat mich beauf⸗ tragt, Ihnen tauſend Pfund auszuzahlen.“
„Sehr großmüthig,“ murmelte Carus mit Bitter⸗ keit, während Thränen der Wuth und des Aergers aus ſeinen mit Blut unterronnenen Augen brachen.
„Das kann keinem Zweifel unterliegen,“ verſetzte Peter ſcharf,„obſchon ich nicht glaube, daß Sie es fühlen oder anerkennen. Sie brauchen keine ſo reuige Miene zu machen, denn mich täuſchen Sie nicht. Ich bin nie in Aegypten geweſen, Mr. Kearn, und habe meiner Lebtage kein anderes Krokodil ge⸗ ſehen, als ein ausgeſtopftes im Muſeum. Doch ja, jetzt erinnere ich mich,“ fügte er bei;„ich ſah eines,


