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den Pflanzern bedeutende Vorſchüſſe gemacht, und wenn es losbricht—“
„Pah, ich dachte nicht an das Geld,“ unterbrach ihn der alte Mann ungeduldig.
Sein Zuhörer hatte bereits ſo etwas geahnt.
„Ich fürchte nicht, daß etwas verloren geht,“ fügte Mr. Chutnee bei.
„Und doch ſieht es drohend aus.“
„Mag es,“ verſetzte der Kaufmann.„Das Joch Englands ſitzt ihnen zu feſt auf dem Nacken, als daß eine rebelliſche Bewegung es abſchütteln könnte.“
„Aber wenn es ein Militäraufſtand iſt?“
„Ich ſehe, Sie ſind auch einer von den Heulern, welche den Glauben an den Beſtand der britiſchen Herrſchaft in Indien verloren haben,“ bemerkte der Kaufmann.„Sie ſind nicht Zeuge ihres Wachsthums geweſen, wie ich.“
Der Sprecher war ſchon als Knabe nach Indien gekommen und hatte den größten Theil ſeines Lebens dort verbracht.
„Wo England ſeinen Fuß hinſetzt, da bleibt es unbeweglich.“
„Am Ende vielleicht,“ verſetzte der klarer ſehende Buchhalter.
„Doch davon wollte ich nicht ſprechen. Sie ha⸗ ben ohne Zweifel gehört, daß unſer junger Freund, Mr. Tyrrell, mit der Mündel des Oberſten verlobt iſt? Seltſam, daß er ſie nicht begleitet und wenig⸗ ſtens noch einige Monate hier bleiben will.“
Der Heuchler gab zu, daß dies ſeltſam ſei.
„Wie erklären Sie ſich dies?“
„Seine Liebe für das Geſchäft.“


