Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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darauf aufmerkſam, der dazu mit dem Kopf nickte.

„Ja,“ ſagte er;„ſie waren bereits im Magen feſtgewurzelt. Es iſt wenigſtens fünf Tage, daß er das Gift genommen hat.“

Nachdem das Brechen vorüber war, bereitete der Hakim aus verſchiedenen Arzneiſtoffen einen Trank, der bei dem Kranken viel leichter hinunterging als der erſte. Mirza beobachtete ängſtlich ſeine Wirkung.

„Allah kerim!“ rief er nach einer Pauſe.„Die letzte Faſer iſt entfernt und der Jüngling gerettet. Ihr könnt ihn jetzt niederlegen und einige Stunden ſchlafen laſſen; aber ſein Schlaf muß bewacht werden.“

Sir Charles und Wharton erklärten ſich bereit, die Nacht über bei dem Kranken zu bleiben.

„Gut,“ verſetzte der alte Mann.„Erwacht er, ſo gebt ihm Branntwein; aber ſtört ja ſeinen Schlaf nicht.“

Das gleiche Verfahren wurde nun auch mit Jack Manders vorgenommen, der übrigens keinen ſo ſchweren Kampf durchmachen mußte, weil er das Gift um einige Tage ſpäter erhalten hatte. Nach vollbrachter Arbeit wollte ſich der Hakim entfernen.

„Halt!“ rief der Oberſt.„Du haſt ein Leben gerettet, das mir und Allen, welche den Jüngling kennen, ſehr theuer iſt.“

„Sein Stern war ein guter.“

„Laß Dir die Dankbarkeit ſeiner Freunde aus⸗ drücken.“

Er legte in die runzlige Hand des Hindu eine mit Goldſtücken gefüllte Börſe und fügte der Gabe einen werthvollen Diamantring bei, den er von