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„und ich ſuche nicht in ſie einzudringen; möge mein Bruder im Wiſſen auch die des Oſtens achten.“
Nachdem er ſo viel abgefeilt hatte, als etwa die Oberfläche eines Schillings bedeckte, verlangte er ein Glas Milch, das von einem eingebornen Diener gebracht wurde. Der Hakim unterſuchte ſie ſorg⸗ fältig, ſchüttete langſam das Pulver hinein und ſprach dazu einige Worte in einer unbekannten Sprache.
Der engliſche Arzt lächelte; er begriff, daß der Spruch des Alten nur den Zweck hatte, zu blenden, und daß die eigentliche Heilkraft in dem Pulver lag.
„Jetzt richtet ihn auf,“ ſagte der Hakim.
Sir Charles und Fritz entſprachen dem Geheiß.
„Drückt ſeinen Kopf zurück.“
Es geſchah.
„Haltet ihn nur recht feſt, denn es werden heftige Krämpfe eintreten,“ fügte Mirza bei.„Die Theil⸗ nahme darf nicht eure Kraft lähmen; laßt ihr ihn los, ſo ſind die Folgen verhängnißvoll.“
Obſchon ſich der Kranke in der gewünſchten Lage befand, zögerte der Hakim noch immer. Richards Freunde begannen ungeduldig zu werden und konnten nicht begreifen, warum er nicht raſcher an's Werk ging.
„Geduld iſt die Mutter der Weisheit,“ bemerkte der Hakim.
Allmählig fing die Milch in dem Glas an außzu⸗ brauſen. Mirza brachte ſie an die Lippen unſeres Helden und zwang ihn, ungeachtet ſeines Sträubens, das Getränk zu ſchlucken. Darauf folgte ein heftiger Krampfanfall, in welchem die Augäpfel des Leiden⸗ den ſich vor Schmerz zu vergrößern ſchienen. Der


