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ſchrieben.“
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ließ, der geduldig wartete, bis der Hindu fertig war, weil er wohl wußte, daß derſelbe keinem irdiſchen Geſchäft Gehör ſchenken würde, bis die letzte Perle ſeines Roſenkranzes abgezählt war.
„Möge Dein Schatten nie geringer werden,“ ſagte der Gaſt, als der Hakim, nachdem er die Au⸗ gen geſchloſſen, in ſchlangenartiger Bewegung ſich hin und her zu wiegen begann.
„Ich bin der Sklave meines Herrn,“ lautete die Antwort.
„Iſt Deine Geſundheit gut?“
„Die Krankheit ſtirbt in der Gegenwart des Hakims der Hakime. Iſt Mirza ein Hund, daß er vor ihm krank ſein ſollte?“
„Meine Seele wird leicht bei Deinem Lob.“
Nachdem die gewöhnlichen Complimente durch⸗ gemacht waren, die ungefähr den gleichen Werth haben, wie die in Europa, dabei aber viel lang⸗ weiliger ſind, ging der Doctor zu dem Zweck ſeines Beſuchs über. Der Hindu ſtrich ſich den Bart und lächelte.
„Willſt Du nicht mit mir kommen?“ fragte der Doctor haſtig.
„Iſt Dein Diener ein Yezed, daß er dieß thun ſoll?“ fragte der Hrientale ſarkaſtiſch.„Wenn der
Engel des Todes nicht vor dem flieht, der der Herr der Weisheit und des Verſtandes iſt, welche Hoff⸗ nung iſt vorhanden, daß er auf mein Geheiß ſeine Fittige ausbreiten werde?“
„Aber der Jüngling kann ſterben.“
„Allah kerim! Was geſchrieben ſteht, iſt ge⸗


