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Der Jüngling vernahm mit geſpannter Aufmerk⸗ ſamkeit die Geſchichte von Mr. Siler' Beſuch in der Belvedereſtraße und deſſen Verabredung mit Mike wegen des Kindes; aber ſein Erſtaunen ſteigerte ſich aufs Höchſte, als der Erzähler ihm mittheilte, daß die Kleine Lillian geheißen habe.
„Wie ſah ſie aus?“
Jack beſchrieb ſie und das Porträt war nach dem Ablauf von Jahren noch ſo treu, daß ſein Zuhörer keinen Zweifel mehr hegte. Er hatte in Beziehung auf ihre Geburt allerlei Gerüchte gehört, die darauf hinausliefen, daß die junge Dame ihre gegenwärtige Stellung nur einer Laune des Oberſten und ſeiner Gemahlin, das heißt, ihrem Wohlwollen, wie er es deutete, zu danken habe.
„Und Du kennſt die Dame, welche ſie zu Mike brachte? Wer war ſie?“
„Lady Boothroyd,“ antwortete Jack.„Ich habe weder dies noch den Umſtand vergeſſen, daß mein Onkel Andrew ihr Gutsverwalter iſt. Wenn ich am Leben bleibe,“ fügte er mit einem Anflug von Rache⸗ gelüſten bei,„ſo werde ich ihn zu finden wiſſen.“
Dann beſchrieb er den Seelenverkauf, welcher ihn an Bord des Caradoc geführt hatte, und ließ ſich dabei auf die dem Leſer bekannten Einzelnheiten ein. „Ohne die Freundſchaft Kalebs, der faſt eben ſo viel durchzumachen hatte, wie ich, und die Güte des alten Matroſen, der mit Ihnen über mich ſprach,
wäre mir das Leben unerträglich geweſen; ſelbſt bei ihrer Theilnahme war es eine ſchwere Laſt. Meine nkel müſſen den Capitän für meine Aufnahme gut bezahlt haben.“


