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waren;„Sie haben mich dieſen Abend durch Ihre leichtfertigen Reden ſehr getränkt.“
Die Dame ſah ihm mit der Miene unſchuldiger Ueberraſchung in's Geſicht.
„Ich weiß nicht, was Sie damit meinen.“
„Als ich Ihnen die Urſache von Tyrrells Ab⸗ weſenheit mittheilte und von einem Stelldichein ſprach
— da haben Sie wahrhaftig gelächelt.“
Und warum ſollte ich dies nicht thun?“ verſetzte ie Dame.„Glauben Sie, daß mir dies ein Ge⸗ heimniß ſei?“
Der Gentleman machte eine verwirrte Miene. „Darin liegt nichts Unnatürliches,“ fügte Mrs. Chutnee bei.„Beide ſind jung.“
„Von wem ſprechen Sie?“
„Von wem ſonſt, als von Tyrrell und Lillian?“
„Ich meinte nicht Lillian,“ verſetzte der Kaufmann, „ſondern ein ganz anderes Stelldichein.“
Die Dame, welche bisher kalt und gelaſſen wie gewöhnlich geweſen war, ſprang jetzt auf, und ihre Augen funkelten vor Entrüſtung.
„Und vor mir wagen Sie es, ſich durch eine ſolche Lüge berabzuwürdigen?“ rief ſie.„Schämen
ie ſich, Menſch, ſchämen Sie ſich! Wenn Sie wollen, daß die Welt Ihre Gattin achte, ſo müſſen Sie ſelbſt es auch thun. Richard Tyrreli iſt nahezu Lillians erklärter Liebhaber und dazu ein würdiger egenſtand ihrer Liebe. Oh, was haben doch manche enſchen für eine verderbte Einbildungskraft!“
„Es iſt möglich, daß ich irrte!“ ſtotterte Mr. hutnee in großer Verwirrung.
Smith, Ebbe u. Fluth. 1. 3


