Tone getäuſchter Erwartung.
„Er hat ſich entfernt.“
„Wie ungeſchickt!“
„Ich drang in ihn, zu bleiben,“ ſagte der Kauf⸗ mann und faßte ſie in's Auge, um die Wirkung ſei⸗ ner Worte zu beobachten,„aber er ſchützte eine jener Beſtellungen vor, denen das junge Volk mit Unge⸗ duld entgegen ſieht.“
Zamora verſtand ihn augenſcheinlich nicht.
„Bei denen das Herz betheiligt iſt,“ fügte der Sprecher bei.
„Ach ja, ich weiß es,“ rief ſie mit einem heiteren Lächeln;„unter ſolchen Umſtänden that er recht daran, daß er ging. Ich würde ihn ſelbſt dazu gedrängt haben.“
In der Reinheit und Unſchuld ihres Herzens glaubte ſie natürlich nicht anders, als Richard ſei zu Sir Charles Fourreau oder ſonſt irgendwo hinge⸗ gangen, wo er mit Lillian zuſammentraf. Ihr Gatte fühlte ſich verwirrt und erfreut zugleich— verwirrt, weil ſie ſeine nicht ſehr zarte Anſpielung ſogleich ver⸗ ſtanden, erfreut über die Gleichgültigkeit, mit welcher ſie dieſelbe angehört hatte.
„Iſt dies Kälte oder Verſtellung?“ dachte San⸗ ford
ihres Mannes und ließ mit jenem den Frauen eigen⸗ thümlichen Takt die Unterhaltung immer flauer wer⸗ den. Die Folge davon war ein zeitiger Aufbruch.
„Wo iſt Mr. Tyrrell?“ fragte die Dame im
Da Richard ſich entfernt hatte, ſo kümnerte ſich Mrs. Chutnee ſehr wenig um die anderen Gäſte
„Zamora,“ bemerkte ihr Gatte, ſobald ſie allein
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